Esoterische Räuchermischungen selbst herstellen – was benötigt man

Esoterische Räuchermischungen kann man ganz einfach selbst herstellen. Wichtig ist, zu wissen, dass nicht alle Kräuter oder Pflanzen zum Räuchern geeignet sind. Auch die Qualität und Reinheit der Kräuter, und zwar unbelastet von irgendwelchen Schadstoffen oder Chemiekalien, ist beim räuchern sehr wichtig. Hier ein kleiner Ratgeber, welche Zutaten sich für das Räuchern am besten eignen.

Gute Räuschermischungen sind tatsächlich in der Lage die Luft und die Räume, welche geräuchert werden, zu reinigen. Deshalb ist man auch davon überzeugt, dass diese Wirkung ebenfalls auf den Körper und den Geist wirkt. Weihrauch zum Beispiel findet man sehr häufig in esoterischen Kräutermischungen. Ihm wird eine reinigende und bewusstseinserweiternde Wirkung nachgesagt. Aber auch Mischungen die aprohdisierend wirken, kann man beim Räuchern verwenden. Ein erweiterter Begriff für das herkömmliche Räuchern wird auch als Aromatherapie bezeichnet.

Wichtig ist zu beachten, dass man nicht einfach wild irgendwelche Zutaten zusammenmischt. Eine gewisse Vorbereitung und etwas Grundwissen sind schon nötig, damit eine gute Wirkung erzielt werden kann. Die Mutter Natur hält zum Räuchern viele Ressourcen bereit, die nur darauf warten, ihr Können zu zeigen. Viele wachsen in unmittelbarer Nähe, wie das sehr beliebte Räucherkraut Beifuss, das oft als Unkraut bezeichnet wird aber ein sehr wichtiger Bestandteil von Kräutermischungen ist. Aber auch Gewürze, wie Salbei, Lavendel, Thymian und andere Pflanzen.

Eine eigene Kräutermischung herzustellen, macht nicht nur Spaß, gleichzeitig macht sich die gute Energie beim Zerkleinern der getrockneten Pflanzen mit dem Mörser direkt bemerkbar. Die Sinnesorgane nehmen schon den Geruch der einzelnen Pflanzen wahr und beginnen schon, sich zu entfalten. Sehr beliebt ist das Räuchern mit einem Räuchersieb. Dieses wird auf ein Feuerstöfchen gestellt und mit der Kräutermischung gefüllt. Diese Art des Räucherns wird als sehr sanft und langsam bezeichnet.

Welche Kräuter eignen sich für eine Räuchermischung
Am besten bündelt man die Kräuter und Pflanzen im Sommer und hängt sie zum trocknen auf. So kann man kann sie direkt fertig zu kleinen Sträußchen bündeln und braucht sie später nur noch anzünden. Folgende heimische Kräuter können zum Räuchern verwendet werden:

– Blatt und Blütenspitze von Beifuß gegen negative Spannungen
– Salbei für klärende und reinigende Räucherungen
– Fichtenharz beruhigt und schützt den Geist
– Eibe wirkt zentrierend und klärend
– Eisenkraut schenkt Kraft und Vertrauen
– Johanniskraut ist das Licht in der Dunkelheit
– Lavendel wirkt sehr beruhigend
– Minze erfrischt und belebt
– Rose stärkt die Liebe
– Rosmarin gegen trübe Gedanken

Viele dieser Zutaten können miteinander kombiniert werden und das allgemeine Wohlbefinden fördern. Diese Kräuter und Pflanzen werden getrocknet und zusammen mit dem Fichtenharz zu einer Masse zerrieben. Anschließend gibt man dieses Mischung in das Räuchergefäß oder Sieb und nach einem kleinen Gebet entzündet man dieses. Während der Räucherung sollte man versuchen, sich zu entspannen. Manchmal geschieht es, wie von Zauberhand, von ganz alleine.